Information Haus- und Gebäudesicherheit - Funkalarm - Kameraüberwachung in Siegen

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Information Haus- und Gebäudesicherheit

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Sie wollen Ihr Heim gegen Einbruch schützen? Einen Bereich videoüberwachen? Einer Brandgefahr Ihrer Lagerhalle müssen Sie entgegenwirken? Möglicherweise ist es sogar nötig, Ihre Wohnung auf Abhörwanzen zu überprüfen? Das alles können Sie dank Sicherheitstechnik. Sie lässt uns wesentlich ruhiger schlafen. Welche Arten es gibt, wer solche Technik anbieten und betreiben darf, das alles erfahren Sie auf  dieser Seite!
                                        
Inhaltsverzeichnis unseres Sicherheitstechnik Ratgebers:              
                          
  • Was wir unter Sicherheitstechnik verstehen.
  •                            
  • Warum Sicherheitstechnik?
  •                         
  • Schließanlagen
  •                            
  • Fahrradschlösser
  •                         
  • Zutrittskontrolle                                        
  •                        
    Was wir unter Sicherheitstechnik verstehen
                      
    Sicherheitstechnik umfasst alle Vorrichtungen, Techniken und Schließanlagen, die der Sicherheit dienen. Unter diesem Begriff finden Sie also Videoüberwachung, Alarmanlagen und Einbruchmeldeanlagen, die Zutrittskontrolle wie auch Techniken zum Abhörschutz oder Mittel für die sogenannte verdeckte Kommunikation.

    Sicherheit ist ein hohes Gut für uns Menschen. Wenn wir sicher sind,  bedeutet das, dass wir in keiner Gefahr schweben, weder in finanzieller noch in psychischer oder physischer Gefahr. Dafür soll Sicherheitstechnik sorgen. Sie soll mögliche Risiken verringern, die geschehen könnten, wenn wir die Technik nicht im Einsatz hätten.
    Mit einer Videoüberwachung können Sie sicher sein, dass Sie immer genau wissen, welche Situationen sich gerade im Überwachungsbereich abspielen. Mit einer professionellen Alarmanlage  wird der zu überwachende Bereich durch Sensoren und Sirenen abgesichert. Falls ein Täter in Ihr Haus sowie Grundstück eindringen möchte oder sich in Ihrer Lagerhalle ein Feuer bildet, schlägt die Alarmanlage an. So wissen Sie, dass Gefahr droht und können entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen. Mit der geeigneten Schließtechnik verringern Sie das Risiko, dass Ihr Fahrrad, Motorrad oder Auto gestohlen wird – und die Haustür, Terrassentür oder Fenster werden einbruchsicher gemacht.
    Bei einigen Einrichtungen ist aufgrund der Sicherheitsbestimmungen Sicherheitstechnik ausdrücklich vorgeschrieben. Spielkasinos, Banken, Sparkassen und Einrichtungen, die mit Datenschutz zu tun haben, sind verpflichtet, Alarmanlagen und spezielle Schließvorrichtungen zu verwenden. Videoüberwachung kann ebenso vorgeschrieben werden. Dies ist zum Beispiel bei Banken und Spielkasinos der Fall.
    Zur Sicherheitstechnik zählt jedoch nicht nur das Sichern, sondern auch das Entsichern. Daher ist auch der Schlüsseldienst ein Beruf innerhalb des Bereiches. Der Schlüsseldienst als Sicherheitstechniker repariert Schlösser. Er kann sie mit speziellem Werkzeug jedoch auch öffnen. Ebenso werden Lauschangriffe mit der Sicherheitstechnik entdeckt, wie es zum Beispiel beim Wanzenfinder der Fall ist.
    Nachdem wir nun die Frage nach dem Was und Warum geklärt haben, kommen wir zu den einzelnen Bereichen von Sicherheitstechnik.

    Schließsysteme
                       
    Zu jeder Tür und jedem abzusperrenden Raum gehört ein Schließsystem, das nach Möglichkeit einbruchssicher ist. Für abzusichernde Objekte im Freien oder in einem Raum wie zum Beispiel Fahrräder oder ein Tresor sind ebenfalls Schließsysteme angebracht.
    Stiftschloss
    Haus- und Wohnungstüren besitzen in der Regel Stiftschlösser. Das Schloss wird durch senkrecht fallende Stifte verriegelt. Sie blockieren den Weg zur Hinterseite des Schlosses, wo der eigentliche Schließ- bzw. Drehmechanismus liegt. Der Schlüssel, der in  dieses Schloss passt, muss also alle Stifte sukzessive nach oben drücken, um zum Drehmechanismus zu kommen und diesen nutzen zu können. Erst wenn alle Stifte oben sind, kann der Schlüssel das Schloss drehen, und die Tür wird entriegelt. Dabei sind die Stifte unterschiedlich groß.

    Weitere Schlösser als Schließsysteme

    Das Fallriegelschloss gilt als Vorfahre aller Schlösser und direkter Vorgänger des Stiftschlosses.
    Das Speerfederschloss gehört zu den Vorhängeschlössern, mit denen Sie Ihren Kellerraum oder kleine Kammern abschließen. Es besteht aus einem Bügel und dem Schloss selbst. Im Schloss befindet sich eine Sperrfeder. Wird der Bügel auf die Sperrfeder gedrückt, wirkt der Schließmechanismus. Erst der Dreh mit dem passenden Schlüssel löst die Feder vom Bügel.
    Das Buntbartschloss wird in den Türen innerhalb einer Wohnung genutzt, die keine Verbindung zu einer Außenseite haben. Sie dienen dem leichten Verschließen der Tür. Innerhalb des Schlosses befindet sich eine Stahlfeder, die durch den Schlüssel angehoben wird. Die Blockade wird somit aufgehoben und der Schlüssel kann im Schloss gedreht werden.
    Das Chubbschloss ist wie das Stiftschloss eines der bekanntesten Schließsysteme. Benannt nach seinem Erfinder Jeremiah Chubb handelt es sich hierbei um ein sogenanntes Zuhaltungsschloss. Dieses Schließsystem besteht aus einem mit Stift besetzten Riegel und einer variablen Anzahl an Zuhaltungen, also Blockadescheiben, die individuell mit Schlitzen für den Stift versehen sind.
    Mithilfe des passenden gezackten Schlüssels muss der Stift auf dem Riegel erst durch alle Schlitze der Zuhaltungsscheiben geführt werden. Ist der letzte Schlitz erreicht und der Riegel eingezogen, öffnet sich die Tür. Der Schlüssel muss also nach und nach die Scheiben so anheben, dass der Stift in den entsprechenden Schlitz auf der Scheibe einrasten kann. Das Einrasten in den Schlitz verursacht ein leises Klicken. Dieses Geräusch nutzen findige Täter, um sicherzugehen, den nächsten Schlitz gefunden zu haben. In Spionagefilmen rüsten sich Geheimagenten beim Knacken von Chubbschlössern oft mit Endoskop aus. Damit wollen Spione verhindern, dass sie durch ein unerwünschtes zufälliges Geräusch den Klickzeitpunkt im Schloss verpassen. Die Chubbschlösser finden als Schlüsselschlösser oder als mechanische  Zahlenschlösser Verwendung.

    Mechanische und magnetische Schließsysteme
    Schließsysteme gibt es in unterschiedlichen Sicherheitsstufen. Stiftschlösser beispielsweise bestehen aus einem Schließzylinder und mindestens einem passenden Schlüssel.  Die Sicherheitsstufen werden gemessen an der Wahrscheinlichkeit, den  Schlüssel kopieren zu können, und an der Qualität des Schlosses selbst.
    Gute Schlösser haben beispielsweise einen Bohrschutz, der  das Aufbohren des Schlosses und damit die Entschärfung des  Schließsystems verhindern soll. Beim Bohrschutz kann es sich um ein  Schloss aus einem härteren Metall handeln oder um einen speziellen  Stift, der dort angebracht wird, wo normalerweise ein Schloss aufgebohrt  wird.
    Bei den Schlüsseln unterscheiden wir in verschiedene Arten.

    Kerbenschlüssel: Der sogenannte Bart des Schlüssels ist mit Kerben versehen. Kerbenschlüssel sehen Sie im Bild “Stiftschloss und Kerbenschlüssel“.

    Wendeschlüssel: Hier besteht der Bart des Schlüssels nicht aus Kerben, sondern aus Bohrungen bzw. Vertiefungen.  In den Bart hinein werden auf jeder der beiden Seiten die gleichen  Bohrungen in exakt der gleichen Entfernung zueinander und zum Rand  eingeprägt. So kann der Schlüssel von beiden Seiten verwendet  werden. Egal, ob Sie ihn rechts oder links herum halten, der Schlüssel  findet ins Schloss und öffnet Ihnen die Tür. Wendeschlüssel sind  praktisch für Schließsysteme an etwas schwer zu erreichenden Stellen.

    Schlagschlüssel: Sie sind so konzipiert, dass Sicherheitstechniker mit einem speziellen Schlag das Schloss manipulieren und die Tür öffnen können. Jeder Hausmeister oder Schlüsseldienst hat ein Sortiment an Schlagschlüsseln im Repertoire.

    Magnetschlüssel: Zusätzlich zu Kerben oder Bohrungen besitzt dieser Schlüssel Magnete. Die Magnete heben spezielle Stifte im Schloss an, die nicht durch Vertiefungen oder Kerben angehoben werden können. Dadurch ist das Kopieren des Schlüssels um einiges schwieriger. Eine Kopie des Schlüssels ohne die entsprechenden Magnete wird das Schließsystem nicht knacken. Magnetschlüssel und -schlösser gehören daher zu Schließvorrichtungen mit einer hohen Sicherheitsstufe.
    Schließsystem und Schlüssel mit Sicherungskarte
    Hochwertige Schlösser verfügen nicht nur über einen Magnetschlüssel, sondern auch über eine Sicherungskarte. Die Karte ist in etwa so groß wie eine Kreditkarte. Sie soll sicherstellen, dass kein Unbefugter Schlüssel ohne die Sicherungskarte nachmachen lassen kann. Die Karten (früher auch Sicherungsscheine) werden beim Hersteller ausgestellt. Einige bieten in Onlineshops die Kopie eines Magnetschlüssels mittels Sicherungskarte an. Dafür müssen die Sicherungskarten mit Chip ausgestattet sein, oder es wird nach Prüfung auf Echtheit der Karte eine PIN vergeben, mit der sich der Kunde anmelden und eine Kopie seines Schlüssels beantragen kann.
    Schlüssel mit Sicherungskarte sind in den meisten Fällen patentiert. Kopiert der Schlüsseldienst einen patentieren Schlüssel, ohne die Sicherungskarte vorher gesehen zu haben, macht er sich strafbar.
                         
    Schließanlagen                   
    Schließanlagen finden sich oft in Mehrfamilienhäusern oder Verwaltungsgebäuden. Deren Schließzylinder werden so gefertigt, dass sie nur für bestimmte Personenkreise verwendet werden können. Es handelt sich also um eine selektive Verwendung. So kann Mieter A beispielsweise mit einem Schlüssel die Haustür, den Fahrradraum, den Keller und die Tür zum Dachboden aufschließen. Dazu ist es auch möglich, seine Wohnungstür mit genau diesem Schlüssel zu öffnen. Mieter B kann ebenso seinen Schlüssel sowohl für das Haus als auch für seine eigene Wohnungstür verwenden. Doch obwohl Mieter A und B beide mit ihrem Schlüssel Zugang zu den Gemeinschaftsräumen haben, können sie nicht einfach die Wohnung des anderen betreten. Da passt ihr Schlüssel nicht ins Schloss.
    Hier wurden also Schließsysteme so miteinander kombiniert, dass sie  nur für bestimmte – aber eben mehrere Schlüssel – passen. Vorteil ist  die geringere Schlüsselanzahl.

    Faltschloss
    Eine recht neue Schlossart ist das Faltschloss. Es besteht, wie das Bügelschloss auch, aus hartem Metall. Im Gegensatz zum Bügelschloss kann es flexibel verwendet werden. Die Halterung ist nicht durchgehend gefertigt, sondern in Glieder zerlegt, die durch eine spezielle Gelenkkonstruktion zusammengehalten werden. Durch diese Technik ist das Schloss ähnlich zu verwenden wie ein Kabel- oder Spiralschloss. Der große Vorteil  ist dabei, dass das Faltschloss so flexibel wie ein Kabelschloss, jedoch so stabil wie ein Bügelschloss sein kann. Einzige Schwachstelle ist die Verbindung zwischen den einzelnen Gelenken. Hier kommt es darauf  an, wie stabil die Gelenkkonstruktion ist bzw. wie hochwertig die hierfür verwendeten Nieten sind.

    Kabelschloss
    Das Kabelschloss besteht aus Draht oder Stahlseil. Die Halterung ist kreisrund. An den beiden Enden der Halterung befinden sich die Schlosselemente. Diese werden zusammengesteckt und mit einem Schlüssel fixiert. Das Kabelschloss ist in Gegenden mit einer niedrigen Diebstahlquote wie zum Beispiel auf dem Lande durchaus praktisch. Es ist leicht in der Anwendung und hat weniger Gewicht als ein Bügel- oder Faltschloss. Auch als Zweitschloss wird es gern genutzt. Dieses einfache Schließsystem bietet jedoch nur ein geringes Maß an Sicherheit, da es mit Bolzenschneidern und ähnlichen Werkzeugen leicht zerschnitten werden  kann.

    Spiralkabelschloss
    Das Spiralkabelschloss ist eine Weiterentwicklung des einfachen Kabelschlosses. Auch dieses besteht aus Draht oder Stahlseil. Im Gegensatz zu einem Kabelschloss ist es jedoch nicht einfach rund, denn wie der Name bereits vermuten lässt, ist es spiralförmig angelegt. Das Schloss zieht sich ähnlich einer Ziehharmonika zusammen und auseinander. Diese Technik spart Platz, sodass ein viel längeres Kabel verwendet werden kann. Spiralkabelschlösser passen also auch durchaus um dicke Pfosten oder entferntere Objekte wie zum Beispiel höher gelegte Geländer  – je nach Länge des Kabels. Dennoch, es bleibt ein Kabelschloss. Daher können auch Spiralkabelschlösser nur in Gegenden mit geringer Diebstalquote oder als Zweitschloss empfohlen werden.
                                      
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